Die Kollegen von X-bit labs und PC Watch, haben uns schon einmal einen Ausblick auf die Zukunft bei Intel gegeben. So wird ein neuer Prozessor mit dem Codenamen "Merom" alles bisherige völlig in den Schatten stellen. Dieser war eigentlich erstmals als Nachfolger für den Intel Pentium M gedacht.
Aber die auch für Desktop-Computer "verwendbare" CPU, hat neben neusten Technolgien wie Intel Extended Memory 64 Technology (IA32e), Vanderpool-, La Grande- und Hyper-Threading Technology, auch stolze 4 MB "built-in on-die" Cache. Des Weiteren wird erwartet, dass der Merom sogar zwei oder mehr Prozzessor-Kerne haben könnte. Hier fragt man sich allerdings wirklich, wer das bezahlen könnte. Aber bis der Intel Merom auf den Markt kommt, kann es schon ganz anderes aussehen.
Die Architektur vom Merom und seinem "echten" Desktop-Kollegen "Conroe" wird immer noch auf 32-Bit basieren. Allerdings werden die Prozessoren in 0,65 µm hergestellt und haben eine neue "Mikro-Architektur". Normalerweise nutzt Intel nämlich eine Architektur für circa Vier bis Fünf Jahre. Mit der neuen Architektur, welche ein paar Unterschiede zur NetBurst und Pentium M Architektur heute hat, könnte der Merom bis mindestens 2011 "überleben". Später sollen dann auch noch weitere "Dual-Core" Prozessoren auf dem Desktop-, als auch auf dem Mobil-Markt folgen. Zu den ersten 64-Bit Prozessoren werden "Conroe" und "Gilo" gehören. Bis dahin ist es aber noch ein bisschen Zeit.
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