Das für das zweite Halbjahr 2006 angekündigte Office 12 von Microsoft soll eine PDF-Funktion beinhalten. Mit der PDF-Unterstützung ist es nun mit dem Büropaket möglich erstellte Dokumente direkt in PDF-Dateien zu konvertieren und so für die Präsentation und Bereitstellung im Internet vorzubereiten. Bisher war dies nur mit zusätzlichen Tools möglich. Steven Sinofsky, Microsofts Senior Vice President, verantwortlich für Office, kündigte dies bei einer Rede auf dem Microsoft MVP Summit an.
Microsoft beabsichtige, die Funktion in die Komponenten Word, Excel, PowerPoint, Access, Publisher, OneNote, Visio, and InfoPath einzubauen. Ferner wurde angekündigt, dass der PDF-Export auch mit den geplanten XML-Formaten zusammenarbeiten wird. Bisweilen ist die Konvertierung in PDF innerhalb der Module lediglich mit Plugins oder separaten Anwendungen möglich. "Microsoft reagiert damit auf vielfachen Kundenwunsch", erklärte Programm-Manager Brian Jones in seinem Blog. In der letzten Zeit seien wöchentlich rund 30.000 Kundenwünsche eingegangen, die sich auf PDF-Unterstützung bezogen haben.
Probleme mit Adobe gäbe es nicht. "Adobe hat PDF entwickelt und als ISO-Standard angeboten. Microsoft hat diesen Standard lediglich genutzt um die PDF-Technologie in Office zu integrieren", erläuterte Sinovsky.
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