Hersteller Intel hat angekündigt, in die Produktion von Flash-basierten Solid State Disks (SSD) einzusteigen. Wie das Onlineportal Vnunet berichtet, hat das Unternehmen mit Z-U130 bereits eine marktfähige SSD entwickelt, die bis zu 8 GB Speicherplatz bieten soll. Die Versionen mit 1 und 2 GB Kapazität sollen schon in Produktion sein, der Herstellungsstart für die 4 GB-Ausführung ist für April geplant. Das 8 GB-Modell wird allerdings nicht vor Dezember von den Fertigungslinien laufen. Für die zweite Jahreshälfte plant Intel zudem Modelle mit 20 und 40 GB Kapazität, ab 2008 will man schließlich auch Varianten mit 80 und 160 GB anbieten.
Vorreiter bei dieser Technologie sind die Unternehmen Samsung und SanDisk. Der Speicherhersteller hat bereits im Januar eine 32 GB große SSD für den Einsatz in Notebooks präsentiert. Hemmschuh der Flash-basierten Festplatten ist derzeit noch der Preis. Saftige Aufschläge von mindestens 600 Doller halten Konsumenten vom Kauf eines SSD-Notebooks bislang ab. Intel geht jedoch von einem raschen Sinken der Kosten aus. Eine SSD mit 4 GB Kapazität soll noch in der ersten Jahreshälfte 2007 günstiger sein, als eine 1,8 Zoll-Festplatte mit der gleichen Speicherkapazität. Ende des Jahres will man dann auch den Preis von herkömmlichen 2,5 Zoll-Modellen unterbieten können, heißt es.
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