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NEWS / Bei uns im Test: Dual-Channel vs. Single-Channel DDR3

25.03.2008 14:00 Uhr

Seit einigen Jahren absoluter Standard in fast jeder PC-Plattform: Dual-Channel Betrieb von Speichermodulen. Die Idee des synchronen Betriebs zweier Speichermodule mit gleichen Kapazitäten entstand vor einigen Jahren. Damals sahen sich die Hersteller von PC-Komponenten unter anderem dem Problem gegenüber, dass ein Maximum an Frequenzen innerhalb einer Technologie erreicht wurde und neue Konzepte notwendig wurden, um die Systemperformance weiterhin zu steigern. Dies brachte den heute allseits bekannten Dual-Channel Modus zutage, was Memory-Controller fortan 128 Bit breite Busse bescherte und damit zwei herkömmliche 64 Bit Module parallel verwaltet werden konnten. Für die Theorie bedeutete dies eine Verdopplung des Datendurchsatz und damit beschleunigte Kommunikation zwischen dem Systemspeicher und dem Prozessor.

Dual-Channel war gerade auch deshalb sehr erfolgreich, da Prozessoren mit verhältnismäßig kleinen On-Chip-Caches ausgestattet waren und eine schnelle Kommunikation mit dem RAM unverzichtbar war. Ebenso erreichte die Effizienz hinsichtlich der Hitraten vergangener Cache-Hierarchien nicht die heute möglichen Niveaus, was die Abhängigkeit der Gesamtperformance vom Speicher zusätzlich erhöhte. In der Zwischenzeit hat sich jedoch einiges getan und Multi-Core Prozessoren verfügen teilweise nicht nur über eine zusätzliche Cache-Ebene (L3), sondern erfreuen sich auch immer größerer Fassungsvermögen des traditionellen Second-Level-Cache (L2). Nicht zuletzt aus diesem Grund darf mittlerweile am Mythos Dual-Channel und dessen Nutzen gezweifelt werden. In unserem Artikel möchten wir anhand einer aktuellen Core 2 basierten DDR3-Plattform den Unterschied zwischen Dual- und Single-Channel Betrieb in konkreten Zahlen deutlich machen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn
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