Seit Anfang 2021 sind die Preise für Grafikkarten teilweise explodiert und einige Modelle waren teilweise gar nicht, nur sehr schwer oder zu völlig absurden Straßenpreisen zu bekommen. Beispielsweise war Nvidias GeForce RTX 3000 Familie davon sehr stark betroffen, denn seit dem Launch Ende 2020 waren die ersten Modelle der Serie deutlich teurer als der UVP und kaum verfügbar.
Verantwortlich dafür waren gleich mehrere Faktoren, zu denen allgemeine Halbleiter-Engpässe, Lieferstaus bzw. gestörte Lieferketten sowie Kryptowährungstrends („Crypto-Mining“) gehörten. Besonders beliebte Grafikkarten-Modelle kosteten im letzten Jahr beinahe viermal so viel wie noch 2020, wenn sie denn überhaupt im Handel erhältlich waren. Seit Anfang des Jahres scheint sich dieser Trend nun endlich wieder umzukehren und die Preise für Grafikkarten sinken wieder. Abklingende Auswirkungen der Pandemie, steigende Energiepreise und spezielle LHR-Editionen von GPUs, mit denen Mining erschwert wird, tragen jeweils ihren Teil zur Entspannung am Markt bei.
Nachfrage und Preisverlauf von Grafikkarten im idealo-Preisvergleich. (Bildquelle: idealo)
Nach dem extremen Preisanstieg, der seit Ende 2020 zu beobachten war, haben sich zu Beginn diesen Jahres die GPU-Preise erstmals wieder etwas erholt. Gleichzeitig hat sich auch die Verfügbarkeit deutlich verbessert und interessierte Käufer haben endlich wieder Auswahl aus dem gesamten Portfolio der verschiedenen Hersteller. So waren im Juni Grafikkarten bei idealo mit durchschnittlich 825 Euro bereits rund 25 Prozent günstiger als noch zu Jahresanfang. Günstiger waren Grafikkarten durchschnittlich zuletzt im Januar 2021, also bevor die starke Preisexplosion ihren Lauf nahm.
Trotz dieser offensichtlichen Entspannung am Markt ist es leider so, dass Grafikkarten noch immer teurer als vor rund zwei Jahren sind. Im Sommer 2020 kosteten sie im Schnitt noch etwa 550 Euro, also knapp 300 Euro weniger als jetzt. Je nach Serie und Ausführung nähern sich dennoch einige Karten derzeit wieder ihrer eigentlichen UVP an. Beispielsweise liegt der UVP der Nvidia GeForce RTX 3080 Ti Founders Edition bei 1.269 Euro und tatsächlich kann man aktuell einzelne Modell knapp unter der magischen 1.000-Euro-Schwelle bekommen.
An besonders beliebter Grafikkarten-Serien wird der diesjährige Preisverfall deutlich sichtbar. So ist die Nvidia GeForce RTX 3090 über alle Varianten hinweg innerhalb der letzten sechs Monate rund 32 Prozent günstiger geworden. Den deutlichsten Preisverlust gab es für die RTX 3080: Im Schnitt kostete sie im Juni 2022 über 700 Euro weniger als noch im Januar des gleichen Jahres. Dies entspricht einem Preisverfall von knapp 40 Prozent. Die unten folgende Grafik zeigt den Preisverlauf verschiedener beliebter GeForce-Modelle seit Beginn des Jahres.
Beliebte GeForce-Grafikkarten verschiedener Hersteller werden seit Anfang des Jahres wieder günstiger. (Bildquelle: idealo)
Noch mehr Informationen zum Thema gibt es im idealo Magazin. Dort werden auch nützliche Tipps gezeigt, wie man günstige Grafikkarten am Markt findet. Zum Beispiel kann man unabhängig von der UVP direkt erkennen, wie sich der aktuelle Preis einer Grafikkarte zum gängigen Marktpreis verhält.
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