AMD hat mit der Ryzen AI Halo Developer Platform sowie den neuen Ryzen AI Max PRO 400 Series Prozessoren neue Lösungen für lokale KI-Anwendungen vorgestellt. Ziel ist es, sogenannte „Agent Computers“ zu ermöglichen – KI-Systeme, die Aufgaben eigenständig analysieren, planen und ausführen können, ohne dauerhaft auf Cloud-Infrastruktur angewiesen zu sein.
Die neue Ryzen AI Halo Plattform richtet sich speziell an Entwickler von generativen KI- und Agenten-Anwendungen. Sie basiert auf dem Ryzen AI Max+ 395 Prozessor und bietet bis zu 128 GB Unified Memory, wodurch sich laut AMD lokal Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern ausführen lassen. Unterstützt werden unter anderem PyTorch, Ollama, ComfyUI, llama.cpp und LM Studio. Optimierungen für die AMD-ROCm-Software sollen zudem die Entwicklung unter Windows und Linux vereinfachen. Vorbestellungen starten im Juni 2026 exklusiv bei Micro Center.
Mit der Ryzen AI Max PRO 400 Series bringt AMD außerdem neue Prozessoren für KI-PCs, mobile Workstations und kompakte High-End-Systeme auf den Markt. Die Modelle kombinieren Zen-5-CPU-Kerne, RDNA-3.5-Grafik sowie eine XDNA-2-NPU in einer gemeinsamen Architektur und unterstützen bis zu 192 GB Unified Memory sowie 160 GB VRAM. Je nach Modell stehen bis zu 16 Kerne, 32 Threads, 55 TOPS KI-Leistung und 40 Compute Units zur Verfügung.
AMD positioniert die Plattformen insbesondere für datenintensive KI-Anwendungen, Simulationen, Content Creation und professionelle Workflows. Laut AMD sollen Unternehmen damit KI-Modelle lokal ausführen können, um Latenzen zu reduzieren, sensible Daten besser zu schützen und Cloud-Kosten zu senken. Erste Systeme mit Ryzen AI Max PRO 400 Series werden im dritten Quartal 2026 von OEM-Partnern wie HP und Lenovo erwartet.
Technische Highlights der Ryzen AI Max PRO 400 Series:
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