Zwar ist die Bezeichnung der Karte nicht gerade klein und überschaulich, doch macht auch sie deutlich, dass eine GeForce 7800 GT hier als Basis dient. Die GeForce 7800 GT basiert auf Nvidias G70-Grafikchip, welcher in 110 nm gefertigt wird und über etwa 302 Millionen Transistoren verfügt. Zum Vergleich: Eine GeForce 7900 GT (G71; 90 nm Fertigung) begnügt sich mit nur noch 278 Millionen Transistoren. Seitens der Pixel-Shader kommen 20 Einheiten zum Einsatz. Ebenso stehen der GPU für Vertex-Berechnungen 7 Vertex-Shader zur Verfügung. Bis dahin keine Neuigkeiten, doch sieht dies bei der Standardfrequenz des G70-Kerns anders aus: Gainward beschleunigt den Chip auf standardmäßig 450 MHz, was einer Steigerung von 50 MHz gegenüber Nvidias Referenz entspricht.
Gainward hat den 512 MB Speicher vom Typ GDDR3 jeweils eine passive Kühlung spendiert, welche in Anbetracht der Taktraten auch nötig erscheint: 650 MHz bzw. 1.300 MHz effektiv. Somit hat man die Referenzvorgaben hier um satte 150 MHz übertroffen, was einem Zugewinn von 30 Prozent entspricht. Möglich wird dies durch den Einsatz von 1,4 ns RAM-Zellen aus dem Hause Samsung - konventionelle Karten setzen auf 2,0 ns Chips. Die bis 700 MHz freigegebenen Samsung-Chips scheinen (theoretisch) dennoch ein wenig Potenzial für ein zusätzliches Overclocking zu bieten. Dies klären wir bereits auf der folgenden Seite unseres Artikels.
Der verbaute Kühler verrichtet seine anfallende Arbeit absolut zufriedenstellend, bei durchaus akzeptablem Geräuschpegel und tritt gegenüber der Konstruktion von Nvidia mit kleineren Veränderungen auf. Es handelt sich dabei auch um eine schlanke Single-Slot Kühlung, die einen möglichst platzsparenden Betrieb innerhalb des PC-Gehäuses ermöglichen soll. Abschließend bleibt noch zu sagen, dass ViVo leider kein Thema bei der schnellen 512 MB GeForce von Gainward ist.
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